80/20 – so lautete vor Corona die Verteilungsregel zwischen Face-to-Face-Besprechungen und virtuellen Meetings. Nun verkehrt sich die Verhältnismäßigkeit auf 20/80, in manchen Unternehmen sogar in Richtung 100% zugunsten der Online-Konferenzen.
Die effektive und effiziente Besprechungskultur war schon bisher – nicht überall, aber dennoch weit verbreitet – ein Thema. Nun wurde vieles sehr schnell möglich, was vorher undenkbar war: Tools bzw. Spielregeln, die bis dato „eher für andere“ galten, wurden nun schnell übernommen, Neues kam & kommt lfd. hinzu.
Was virtuell von besonderer Bedeutung ist, kann für die künftigen ftf-Meetings überlegt werden. Ich möchte hier nicht taxativ die relevanten Besprechungskultur-Elemente aufzählen, sondern einige Besonderheiten herausgreifen, die in Online-Meetings allen Teilnehmer*innen spezielle Kompetenzen und disziplinierte Verhaltensweisen abverlangen.
Nach Corona wird es wohl – je nach Unternehmenskontext und geographischer Distanz – eine „gesunde“ Mischung aus Online- und Offline-Meetings geben. Das, was jetzt virtuell positiv gelernt und angewandt wird, kann die Spielregeln für die Präsenzmeetings bereichern, wobei sich dafür ein Mix aus den üblichen Change-Mechanismen Eliminieren, Adaptieren und Neu-Etablieren anbietet.
Für den Erfahrungsaustausch zur Etablierung der passenden Elemente Ihrer neuen Besprechungskultur – u. a. mit den Tools zur Strukturierung der Redebeiträge/Inputs sowie zur vorwurfsfreien Kommunikationskultur – stelle ich Ihnen gerne mein arbeits- und organisationspsychologisches Know-how zur Verfügung.